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Nominated for the Grimme Prize 2016
Format: Film stream (16:9)
Original title: Deutsche Pop Zustände
Director: Dietmar Post & Lucía Palacios
Scientific supervisor: Thorsten Hindrichs
Assistant director: Tobias Frindt
Duration: 82 min
Nationality and year: Germany, 2016
Commissioned by: ZDF/3sat
Resolution: 1280x720
Available with English subtitles. Click cc once the film opens in the browser
Topic: Music / Society / Politics / History
Featuring: Jan Raabe, Chaoze One, Sookee, Frank Rennicke, Michael Weiss, Philipp Burger, Wilhelm Heytmeyer, among others.
Rating: Released to ages 16 and older
Recommended bandwidth: 1.5 Mbps
Movie poster (original artwork by Daniel Richter)

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    SYNOPSIS (English)

    A documentary film about the interplay between pop culture and extreme right ideology.

    For decades, popular culture was considered modern and emancipatory but in reality it has long been part of the center of society and noticeably opened itself up to the right-wing. Pop music played a central role to the neo-Nazi terror cell NSU (National Socialist Underground). Their members were politicized within the subculture of the far-right music scene.

    The documentary by Dietmar Post and Lucía Palacios establishes connections to the socio-political developments in Germany from the late '70s to today.

    Similar to its pop-historical documentary "Monks - The Transatlantic Feedback", which in 2009 was awarded the Adolf Grimme Prize (German TV-Oscars), the authors also work in this film without a narrator by using instead intensive conversations and meticulously researched archive material, establishing a dialogue between pop theorists, sociologists, musicians, label owners and protagonists of the right-wing scene.

    IMDB Movie Page



    SYNOPSIS (Deutsch)

    Ein Dokumentarfilm über das Zusammenspiel von Popkultur und rechter Ideologie, der die Entwicklung nationalistischer Musik seit den späten 1970er Jahren in Deutschland reflektiert.

    Jahrzehntelang galt Popkultur als modern und emanzipatorisch, längst aber ist sie Teil der gesellschaftlichen Mitte und hat sich merklich nach rechts geöffnet: Die Übergänge zwischen Mainstream und neonazistischen Ideologien sind inzwischen fließend.

    Im ersten Bekennervideo des NSU werden die Songs "Am Puls der Zeit" und "Kraft für Deutschland" der populären Rechtsrock-Band "Noie Werte" zur musikalischen Untermalung des Gezeigten verwendet. Musik spielte im NSU um Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe eine zentrale Rolle. Von ihnen ist bekannt, dass sie in der subkulturell geprägten neonazistischen Szene politisiert wurden und häufig auf Konzerte gingen.

    Die rechtsextreme Musikszene, speziell das Netzwerk um "Blood & Honour", hat später die untergetauchten mutmaßlichen NSU-Terroristen unterstützt. Die Szene baut zunehmend auf die mobilisierende Wirkung der Musik. Eine Idee, die sich auch die NPD zu eigen machte: Seit 2004 sucht sie "die Herzen von Jugendlichen durch Musik zu erobern", indem sogenannte Schulhof-CDs an deutschen Schulen verteilt werden. Bis heute beschreiben diese CDs sehr genau den ideologischen Ist-Zustand rechter Musik.

    Der Dokumentarfilm von Dietmar Post und Lucía Palacios zeichnet diese Entwicklungen nach und stellt Verbindungen zu sozialen und politischen Entwicklungen in Deutschland seit den späten 1970er Jahren bis in die Gegenwart her. Ähnlich wie in ihrem von ZDF/3sat koproduzierten pop-historischen Dokumentarfilm "Monks - The Transatlantic Feedback", der 2008 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, arbeiten die Autoren auch in ihrem neuen Film mit Gesprächen, akribisch recherchiertem Archivmaterial und kommentarlos.

    Für ihren Film haben sie Poptheoretiker und Soziologen, Musiker und Label-Vertreter sowie einen Aussteiger aus der rechten Szene und einen Ausstiegsberater mit einer umfangreichen Sammlung musikalischer Beispiele besucht und diese von ihnen analysieren, kommentieren und einordnen lassen.

    EPD Medien schreibt:

    „Deutsche Pop Zustände“ ist ein ungeheuer dichter, aus großem wie weitem Überblick entstandener, präzise argumentierender, Entwicklungen aufzeigender und kluge Fragen aufwerfender Film. Dass er wenige Antworten gibt, erhöht seine Wirkung. Wer ihn gesehen hat, kann lange über ihn diskutieren.

    Und dass der Film auf seine puristische Weise exakt jenes Konstruktionsprinzip benutzt, das zahllose belanglose Musikshows privater wie öffentlich-rechtlicher Sender verwenden, um Hits einzelner Jahrzehnte in billig produzierten Unterhaltungssendungen wiederzuverwerten - Songs werden angespielt und „Zeitzeugen“ erzählen, was ihnen dazu einfällt - ist ein weiterer, vielleicht sarkastischer Kommentar der Autoren (die mit „Monks - The Transatlantic Feedback“ 2008 einen Grimme-Preis gewannen) zur Medien-Gegenwart.

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